Bilder erzählen Geschichten. Und beides zusammen sagt etwas über die Situation der Entstehung.
Was siehst du hier, Matthias Schlüter?
Mit dem ersten Blick wird man von links unten über sieben Kegel ins Bild hineingezogen
Dann geht es den Handabdrücken folgend im Kreis weiter bis zu einer Art Höhle
Aus dieser entwickelt sich ein Totempfahl, bestehend aus einem roten Herz zwischen zwei Händen
Er reicht bis in den blauen Himmel, wo in der rechten oberen Ecke die Sonne lachend strahlt
Mit großen offenen Augen schaut sie zurück auf die Szenerie und das bunte Treiben
Blaue und gelbe Flocken scheinen im Raum zu schweben und symbolisieren Ausgeglichenheit
Merkwürdig kommen nur die drei Reihen roter Herzen am linken und rechten Bildrand rüber
Denn kurioserweise stehen sie alle auf dem Kopf
Was könnte bedeutsam für unsere Gemeinschaft sein?
In diesem symmetrischen Aufbau des Bildes fragt man sich, warum fallen die Herzen herunten?
Vor allem auch im Gegensatz zu den aufrechtstehenden Fingern der Handabdrücke
Und dann entdeckt man je länger man hinschaut noch weitere Gegensatzpaare
Da gibt es „Freiheit und Ordnung“, „Dichte und Lockerheit“, „linke Hände und rechte Hände“
„Licht und Dunkel“, „Vordergrund und Hintergrund“, „Leben und Tod“, „Drinnen und Draußen“ …
Dabei findet das Leben eben gerade zwischen solchen gegensätzlichen Polen statt
Wobei der Ausschlag auf den einzelnen Dimensionen in die eine und andere Richtung zeigt
Was denkst du? Was fällt dir auf?
Wir freuen uns auf deine Gedanken als Kommentar auf dieser Seite.

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