Bilder erzählen Geschichten. Und beides zusammen sagt etwas über die Situation der Entstehung.
Was siehst du hier, Matthias Schlüter?
Eine fleißige Biene, die eine Tasche trägt und auf das Bestehende und Stabile blickt
So wie alles was es hier zu entdecken gibt, scheint auch sie sehr motiviert ihr Bestes zu geben
Das große Haus strahlt, der Schornstein raucht und alles scheint mit bunten Lampions geschmückt
Eine kleine Tür am unteren Bildrand lädt zur Begegnung in dem turmartigen Gebäude ein
Im Gegensatz dazu besitzt das leicht schiefe Haus daneben keinen Eingang
Die Wolken tanzen am Himmel vor der vom oberen rechten Bildrand her wärmenden Sonne
Ein paar ihrer Strahlen sind allerdings etwas schwach und rechts darunter scheint Nebel aufzuziehen
Dafür reckt sich aber die große Blume im rechten Bildfeld ihr besonders stark entgegen
Was könnte bedeutsam für unsere Gemeinschaft sein?
Dieses Grundlinienbild strömt eine Leistungsorientierung aus und sucht nach Anerkennung
Die symbolhafte Darbietung deutet auf ein selbstmotiviertes Streben hin „Groß zu sein“
Allerdings scheint es so als würde das auch eingefordert und erwartet werden von der Gemeinschaft
Dabei ist nicht ganz klar, ob diese beiden Pole sich im Verständnis und Erleben aller wiederfindet
So ist doch die große Sehnsucht danach spürbar, da eben auch keine Menschen zu sehen sind
Bleibt also die Fragen ein wenig offen: „Werde ich so gesehen wie ich bin?“ „Und wie geht das“?
Was denkst du? Was fällt dir auf?
Wir freuen uns auf deine Gedanken als Kommentar auf dieser Seite.

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