Bahnhofskunst – Bild 34

Bilder erzählen Geschichten. Und beides zusammen sagt etwas über die Situation der Entstehung.

Was siehst du hier, Matthias Schlüter?

Eine fleißige Biene, die eine Tasche trägt und auf das Bestehende und Stabile blickt

So wie alles was es hier zu entdecken gibt, scheint auch sie sehr motiviert ihr Bestes zu geben

Das große Haus strahlt, der Schornstein raucht und alles scheint mit bunten Lampions geschmückt

Eine kleine Tür am unteren Bildrand lädt zur Begegnung in dem turmartigen Gebäude ein

Im Gegensatz dazu besitzt das leicht schiefe Haus daneben keinen Eingang

Die Wolken tanzen am Himmel vor der vom oberen rechten Bildrand her wärmenden Sonne

Ein paar ihrer Strahlen sind allerdings etwas schwach und rechts darunter scheint Nebel aufzuziehen

Dafür reckt sich aber die große Blume im rechten Bildfeld ihr besonders stark entgegen

Was könnte bedeutsam für unsere Gemeinschaft sein?

Dieses Grundlinienbild strömt eine Leistungsorientierung aus und sucht nach Anerkennung

Die symbolhafte Darbietung deutet auf ein selbstmotiviertes Streben hin „Groß zu sein“

Allerdings scheint es so als würde das auch eingefordert und erwartet werden von der Gemeinschaft

Dabei ist nicht ganz klar, ob diese beiden Pole sich im Verständnis und Erleben aller wiederfindet

So ist doch die große Sehnsucht danach spürbar, da eben auch keine Menschen zu sehen sind

Bleibt also die Fragen ein wenig offen: „Werde ich so gesehen wie ich bin?“ „Und wie geht das“?

Was denkst du? Was fällt dir auf?

Wir freuen uns auf deine Gedanken als Kommentar auf dieser Seite.

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