Bahnhofskunst – Bild 27

Bilder erzählen Geschichten. Und beides zusammen sagt etwas über die Situation der Entstehung.

Was siehst du hier, Matthias Schlüter?

Wir betreten das Bild von links über die beiden Figuren, welche über den Rand ins Bild schauen

Ein offenes Maul und das Zähnefletschen weisen auf einen großen Aktivitätshunger hin

Man möchte gerne etwas erleben und tut das dann auch im gesamten Bildraum

Dort trifft man die unterschiedlichsten Gestalten und jede hat ihren Platz gefunden

Und wirklich, man möchte doch alle kennenlernen, und mit ihnen reden und spielen

Dabei scheint das am rechten Bildrand entgegenblickende Gesicht etwas herausfordernd zu sein

Mit dem offenen Mund und den sichtbaren Zähnen steht es allen anderen entgegen

Was könnte bedeutsam für unsere Gemeinschaft sein?

In ihrem Ausdruck sprüht diese Bleistiftzeichnung nur so vor Lebendigkeit und Humor

Da sind die unterschiedlichsten Rollengestaltungen und Charakter zu erleben

Jeder für sich und alle gemeinsam präsentieren sich als wären sie gerade im Karneval

Da gibt es den bunten Vogel, die stolzierende Gans und ein Hase der Grimassen schneidendet

Und die staunende Schnecke mit ihrem offenen Mund erschrickt vor dem mit der Narrenkappe

Der Molch unten rechts streckt die Zunge heraus und erntet ein wenig Empörung und Distanz

Wobei das schadenfreudige Grinsen links oben wohl auch als Reaktion darauf zu werten ist

Doch letztendlich ist am Aschermittwoch ja alles wieder vorbei und man erwartet das nächste Mal

Was denkst du? Was fällt dir auf?

Wir freuen uns auf deine Gedanken als Kommentar auf dieser Seite.

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